Wie erinnern wir uns?

…oder: Was bleibt von der Vergangenheit übrig? Theo (12) & Emilia (8)

Oft glauben wir durch Bücher, Filme oder Spiele genau zu wissen, wie die Welt früher aussah. Doch das was wir wissen können ist wenig!

Ein Ereignis kann durch viele Infor­ma­tionen beschrieben werden. Wie kleine Seifen­blasen, die aus der Vergan­gen­heit ins Heute aufsteigen. Dabei zerplatzen einige, denn sie müssen „Erinnerungs-Filter“ passieren. Hierbei können viele Infor­ma­tionen verloren gehen oder verfälscht werden.

Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, haben wir hier ein Beispiel aus der Famile unseres Muse­ums­mas­kott­chens Lio sichtbar gemacht.

Jedes Bild der Vergan­gen­heit, das Forscher entwerfen, beruht auf den wenigen Infor­ma­tionen, die wir sicher belegen können. Gegen­stände sind oft die besten „Infor­ma­ti­ons­träger“, da sie sich lange erhalten können. Daher ist es wichtig genau hinzu­schauen und auch alte Vorstel­lungen zu hinter­fragen. So funk­tio­niert gute Wissenschaft.

Möch­test du solch einen Entwurf für die Vergan­ge­heit sehen?

Dann besuche mit Lio der Jungsteinzeit.

Such- und Ausmalbild